René Fischer – 25 Jahre bei meierelektro

Vom Lehrling zum stv. Geschäftsführer – Ein Interview mit René Fischer

Wahnsinn – 25 Jahre in ein und derselben Firma. Das ist heutzutage aussergewöhnlich. Was hält dich so lange bei meierelektro?

Am meisten schätze ich das familiäre Klima und der Umgang mit den Mitarbeitenden – vom Lehrling bis zum CEO. Bei uns herrscht ein super Arbeitsklima und ein toller Teamspirit. Dies zeigt sich auch daran, dass sich die Lehrlinge nach ihrem Abschluss eine Weiteranstellung bei uns wünschen. Mir ging es ja genauso. Da man sich auch privat trifft und kennt, sind Freundschaften entstanden, welche ich nicht missen möchte.


Ein familiäres Umfeld und Kollegen machen einem den Arbeitsalltag sicher sehr angenehm, aber reicht das? Braucht es nicht auch eine berufliche Herausforderung?

Ja, das stimmt. Die Arbeit als Elektroinstallateur hat sich in den letzten 15 Jahren sehr stark gewandelt und es öffnen sich immer wieder neue Bereiche, welche früher noch nicht im Entferntesten zur normalen «Elektrikerarbeit» gehörten. Das fasziniert mich und ist spannend zugleich. Auch wir als «Dorfstromer» folgen diesem Wandel und es motiviert mich täglich von neuen Gebäude-Systemen zu erfahren und diese in unserem Alltag zu integrieren.


Als Beispiel können wir den Ausbau eines Einfamilienhauses nehmen:

Licht- und Steckdoseninstallationen genügen heute nicht mehr für eine normale Hausinstallationen. Es werden Steuerungen integriert, welche die Produktionsleistung der eigenen Photovotaik-Anlage optimal im Gebäude, auf Wärmepumpe, Boiler und allfällige Elektroautoladestation, verteilen.

Die dazugehörige Gebäudeautomation schützt das Gebäude gleichzeitig mittels vollautomatischer Steuerung im Sommer vor Überhitzung und gibt den Bewohnern eine Push-Meldung aufs Handy, wenn die Eingangstüre noch nicht geschlossen ist.

Die stetige Weiterentwicklung im Jobprofil des Elektroinstallateurs durch solche Fortschritte, geben mir die Gewissheit, dass dieser Beruf immer spannend, herausfordernd und dynamisch bleiben wird. Er wird niemals monoton sein und es kommt stetig etwas Neues dazu.


Arbeitest du seit 25 Jahren als Elektroinstallateur?

Nicht ganz, ich habe 1995 meine Lehre als Elektroinstallateur bei meierelektro begonnen. Anschliessend habe ich mich an der Schweizerisch Technischen Fachschule in Winterthur weitergebildet: Ich startete mit der Ausbildung zum Elektrokontrolleur im Jahr 2000 und schloss 2006 den eidg. dipl. Elektroinstallateur ab.

Seit meinem Abschluss zum Meister arbeite ich als Projektleiter und plane, führe und koordiniere ganze Projekte. Mit dem Eintritt von Kurt Meier jun. als CEO und dem stetigen Wuchs der Mitarbeiteranzahl durfte ich 2019 die Position als Stv. Geschäftsführer übernehmen.


Somit hat sich in den letzten Jahren nicht nur das Berufsbild des Elektromonteurs verändert, sondern du hast innerhalb der Firma auch die Chance bekommen in neuen Positionen zu arbeiten und mehr Führungskompetenz bekommen. Das klingt toll, aber möchtest du nicht auch mal wo anders arbeiten?

*lacht* Ich wurde oft gefragt, ob ich nicht mal etwas anderes sehen/versuchen möchte. Für mich gibt/gab es aber keinen Grund diese Stelle zu wechseln, da genau eine solche Anstellung für mich alles mitbringt, was mich beruflich fordert und zugleich erfüllt.